Alanus Hochschule vergibt 31
Deutschlandstipendien und DAAD-Preis

von Tatjana Fuchs

235 Deutschlandstipendien wurden seit 2012 an der Alanus Hochschule vergeben. Auch die Alanus Stiftung fördert Studierende aus allen Fachbereichen.

31 Studierende der Alanus Hochschule können sich in diesem Jahr über ein Deutschlandstipendium freuen. Auch die Alanus Stiftung gehört wieder zu den Förderern mit drei Stipendien.

Finanziert durch Spenden privater Förderer und Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vergibt die staatlich anerkannte Kunsthochschule Stipendien in Höhe von 300 Euro pro Monat für das Studienjahr 2020/2021. Grund zur Freude hat auch Paata Kokaia, Student des Masterstudiengangs Bildende Kunst. Er erhält den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

»Das Deutschlandstipendium bestärkte mich in dem Gefühl, dass ein Leben in gesellschaftlichem Engagement wertgeschätzt wird«, blickt Nevin Schönhöfer, Stipendiatin 2019/2020, auf die Förderung zurück. Die Aufgaben als zweifache Mutter und Studentin erforderten »ein hohes Maß an Organisationsfähigkeit, Flexibilität und Einfühlungsvermögen. Im Deutschlandstipendium habe ich eine hohe Anerkennung für diesen Spagat gesehen«, so Schönhöfer, Studentin im Masterstudiengang Lehramt Kunst. Die Stipendiatin Anja Conen beschreibt das Deutschlandstipendium als »große Entlastung«: »Ich konnte mich voll und ganz auf ein ehrenamtliches Kunstprojekt bei der Lebenshilfe konzentrieren, musste trotz der Corona-bedingten Ausnahmesituation keine Angst um die Deckung meiner Studiengebühren haben, und konnte mich so in Ruhe meiner Kunst widmen«, so Conen, die den Bachelorstudiengang Kunst-Pädagogik-Therapie studiert.

DAAD-Preis für »formal und inhaltlich äußerst ausgereifte Werkreihe«


Der mit 1.000 Euro dotierte DAAD-Preis geht in diesem Jahr an den Georgier Paata Kokaia, Student des Masterstudiengangs Bildende Kunst. Kokaia konnte die Jury durch sein großes künstlerisches Können überzeugen sowie durch seinen Anspruch, mit seiner Kunst politisch zu sensibilisieren und zu Diskussionen anzuregen. Malerei-Professorin Ulrika Eller-Rüter unterstreicht: »Paata Kokaia zeichnet sich durch sein ausgeprägtes und ausgezeichnetes künstlerisches Talent und seine starke Persönlichkeit aus.« Die »formal und inhaltlich äußerst ausgereifte Werkreihe« des jungen Künstlers, zu der neben Malerei auch Fotografien und Videos zählen, wird bereits in Galerien gezeigt. »Seine Leistungen sind überdurchschnittlich«, so Eller-Rüter.

Das Deutschlandstipendium fördert seit 2011 begabte Studierende, deren Studium und Werdegang besondere Leistungen erwarten lassen und die kein anderes Begabten-Stipendium bekommen. Neben dem gesellschaftlichen Engagement werden auch soziale, familiäre oder persönliche Umstände berücksichtigt. Die Alanus Hochschule beteiligt sich seit 2012 jährlich am Deutschlandstipendium. In diesem Jahr vergibt sie 31 davon in Höhe von 300 Euro pro Monat für das Studienjahr 2020/2021. Damit wächst die Gesamtzahl der seit 2012 vergebenen Deutschlandstipendien auf 235 an.

Die Mittel für das Deutschlandstipendium setzen sich jeweils zur Hälfte aus Bundesmitteln und privaten Spenden zusammen. Zu den diesjährigen Förderern gehören unter anderem Fassbender Stiftung, Meyer-Köring Rechtsanwälte, Stiftung der VR-Bank Bonn, Trägergesellschaft für geisteswissenschaftliche Bildung, dennree GmbH, Damus Donata e.V., Alnatura Stiftung, Elektrizitätswerke Schönau Vertriebs GmbH, Schöllgen Haustechnik GmbH, Wirtschaftsförderung Alfter, Kreissparkasse Köln, Quarzwerke Witterschlick, Bund der Freien Waldorfschulen e. V., ibugi – Institut für Bildung und gesellschaftliche Innovation e.V., Förderverein der Alanus Hochschule e. V. und private Förderer wie das Ehepaar Marie-Luise und Reinhard Augenreich aus Alfter.

Der mit 1.000 Euro dotierte DAAD-Preis dient der Auszeichnung eines herausragenden internationalen Studierenden bzw. Doktoranden, der sich sowohl durch besondere akademische Leistungen als auch durch bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement hervorgetan hat. Der Preis wird aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert.

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